Gemüsemarkt, mit eine großen Auswahl an verschiedenen Gemüse- und Obstsorten
Lifestyle

clean eating – zurück in die Ernährungszukunft

Das Basiskonzept das hinter „clean eating“ steckt, ist leicht erklärt. Es geht darum, seine Ernährung auf Lebensmittel umzustellen, die unverarbeitet und naturbelassen sind. Und um Gerichte, die von dir frisch zubereitet werden. Dem Entsprechend, ist es keine neue Erfindung. Sonder genau die Ernährung, die unsere Großeltern und Ur-Großeltern  schon gelebt haben. Allerdings nicht ganz so freiwillig, wie wir es jetzt tun. Daher würde ich sagen, das es sich beim „clean eating“ um ein Ernährungskonzept handelt, was die Welt zurück erobert. Da uns immer wichtiger wird, wieder zu wissen, was wir Essen.

wie weit willst du gehen

Aber wie bei jeder Ernährungs- bzw. Lebensweise gilt es zu Entscheiden, wie weit du gehen willst. Weil wenn du nur noch Lebensmittel konsumieren möchtest, die unverarbeitet und naturbelassen sind. Dann wirst du schnell zum Veganer und vielleicht auch zum Selbsterzeuger. Das meine ich nicht negativ. Ich habe auch Tage, an denen ich mich Vegan Ernähre. Aber ich Esse auch Fleisch, Fisch und Tierische Produkte wie Honig oder Eier. 

Angerichtet Gemüse Auswahl in einzelnen Schüsseln
Quelle: Photo by Dan Gold on Unsplash

Dabei kenne ich weder, das Rind noch die Biene Persönlich. Ganz im Gegenteil, wenn ich das Rind kennen würde. Würde ich es nicht mehr Essen, da habe einfach meine Schwierigkeiten. Die Eier unserer Hühner esse ich, aber die Hühner nicht. Auch habe ich das Glück, einen Garten zu haben. So das ich doch einen Teil meines Gemüses, selbst anbauen kann. So das ich zumindest im Sommer, genau weis woher was kommt.

Beim kauf von Fleisches und Fisch, achte ich darauf woher die Produkte kommt und das sie Naturbelassen sind. Da ich  Marinaden, selbst herstelle.

Ich koche selbst und ich verzichte in meinem täglichen Leben auf Fast Food, wann immer es geht.

woher bekommst du deine Lebensmittel

Der ein oder andere wird sich fragen. Ob clean eating bedeutet, das sein Einkauf zukünftig teuerer wird. Meiner Erfahrung nach, nicht zwangsläufig. Da frische Lebensmittel, nicht zwangsläufig so teuer sind wie viele denken.

Gerade wenn man lokal und Saisonal Einkauft, kann man doch die ein oder andere Überraschung beim Preis erleben.

Was du aber zwangsläufig tun musst, du musst deinen Einkauf und deine Mahlzeiten besser Planen als bisher. Auch kann es sein, das du häufiger Einkaufen gehst als bisher. Da frische Lebensmittel, halt nicht Monate im Schrank stehen können.

Du kaufst also nicht die „Dosennudeln“ im Angebot und ist sie dann 4 Monate später, weil du gerade Lust dazu hast. Clean eating, bedeutet du Planst vor deinem Einkauf. Was will ich die nächsten Tage essen und welche Zutaten benötige ich dafür.

Angerichtet Frühstücksbowl mit Beeren und Milchkaffee
Quelle: Photo by Brooke Lark on Unsplash

Es bedeutet auch, das du die Jahreszeiten in deine Planung mit Integrieren musst. Wenn es sich nicht gerade um Lebensmittel handelt, die du gut einfrieren kannst. Musst du ggf. etwas umplanen. Frischer Spargel vom Feld, den gibt es halt zu Weihnachten nicht.

Wo kannst du deine frischen Lebensmittel kaufen? Klar die erste und wichtigste Anlaufstelle für dich, bleibt vermutlich  der Supermarkt um die Ecke. Ganz einfach wegen der Erreichbarkeit und der Tatsache das du dort an 6 Tagen der Woche, meist zwischen 8 – 20 Uhr jederzeit vorbei gehen kannst. Dort wird ab jetzt der Obst und Gemüsebereich und der Gefrierbereich, dein Ziel sein. Allerdings meine ich damit nicht die Pizza Truhe. Sonder auch hier geht es um „cleane“ Lebensmittel. Um Lebensmittel ohne Zusätze wie Rahmsoße, Zucker oder Marinaden.

Aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Wenn du ehr Ländlich lebst, dann gibt es bestimmt auch in deiner nähe, einen Bauern mit Hofladen. Dort hast du sogar den Vorteil, das du dir anschauen kannst, wie die Lebensmittel Angebaut werden. Du bekommst hier, genaue Informationen, welches Futter genutzt wird für die Tiere. Und was als Dünger auf den Felder verwendet wird. Auch merkst du hier sehr schnell, wenn die Aussagen nicht zur Realität passen. 

Aber auch in der Großstadt gibt es viele Optionen. Meist findest du kleine Läden, wo sich regionale Bauern zusammen tun. In manchen Vierteln, gibt es auch noch den klassischen Gemüse Händler an der Ecke. Da wir im 21 Jahrhundert Leben, kannst du dir auch eine Gemüsekiste nach Hause liefern lassen. Dafür gibt es Unterschiedliche Angebote, schau doch bei Interesse einfach im Netzt nach, was es für deine Region für Angebote gibt.

Du hast diese Optionen nicht nur für Obst und Gemüse. Sonder auch für Fisch, Fleisch oder Milch Produkte. Es gibt für alles kleine Geschäfte, in denen dir die Mitarbeiter genau sagen können, wo die Wahre herkommt. Und noch besser, auch die ein oder andere Empfehlung für Experimente oder Rezepte abgeben können.

Super quellen für frische Lebensmittel, ist auch der Wochenmarkt in deiner Stadt. Da findest du alles was du brauchst und noch viel Inspiration dazu.

Auf dem Wochenmarkt, findest du auch häufig mehr Auswahl. Ausserdem findest du dort nicht nur Obst und Gemüse aus deiner Region. Sondern auch gleich den Metzger und Käsehändler von nebenan. Also läuft alles wie im Supermarkt, nur das du an der Frischen Luft bist.

erst lesen dann kaufen

Nicht bei jedem Lebensmittel, das ich konsumiere. Gehe ich soweit, das ich es selbst Herstelle, Koche oder Backe. Es gibt die Klassiker, die ich im Schrank habe. Wenn es mal ganz schnell gehen muss, oder wo mir einfach der Aufwand zu groß ist. Dazu gehören bei mir, Nudeln oder auch Brot. Beides ist leicht selbst zu bereitet, aber manchmal ist einfach keine Zeit dafür. 

Aber es ist schon erstaunlich, was Lebensmittel Techniker so alles Entwickelt. Früher hätte jeder gedacht, Käse besteht aus Milch und manchmal gibt es noch Pfeffer oder Chili als Zusatz dazu. Heute wissen wir alle, dass das so nicht mehr stimmt. Die einen geben Farbstoffe dazu, um den Käse gelber zu machen. Bei anderen ist nicht einmal mehr Milch drin, das ganze nennt sich dann Käseerstatz und das betrifft nicht nur Produkte aus dem Veganen Sortiment.

Angerichtetes Salat mit Awokado, Tomaten und Spinat
Quelle: Photo by Brooke Lark on Unsplash

Heute muss man selbst bei Natur Joghurt, schauen ob der nur aus Milch besteht. Gerade Fettarme Varianten, beinhalten Zusätze um sie cremiger zu machen. Also erst lesen, dann kaufen. Meine Faustregel ist hier, wenn ich das Gefühl habe, ich bin wieder in der Chemiestunde gelandet. Dann lasse ich es im Regal stehen! Weil seien wir mal ehrlich, „Diglyceride“, das hört sich nicht Essbar an. Bei Zusätzen die sich zwar nicht nach Chemiestunde anhören. Ich aber überhaupt nicht weis, was es ist, führe ich eine schnelle google suche durch. Und meist lasse ich dann auch diese Produkte im Regal.

Was heute auch nicht mehr stimmt, ist was vorne steht ist der Hauptbestandteil. Wenn man die Zusätze sich mal genau anschaut, stellt man fest. Das man von manchen, nur wenig benötigt, um viel raus zu bekommen.  

Nahrungsergänzungsmittel ein Trent für sich

Es werden täglich neue Zusatz- und Ergänzungsstoffe Entwickelt. 

Und was dem ein oder anderen vielleicht nicht bewusst ist. Nahrungsergänzungsmittel werden in Deutschland weder von Behörden zugelassen oder geprüft. Ein Unternehmen, das einen Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt bringen will, unterliegt nur einer Anzeigepflicht.

Daher ist es umso wichtiger, das ihr genau Prüft was ist zu euch nehmt.

es steht nicht alles drauf, was drin ist

Leider ist es aber auch so. Das nicht alle Zusätze, die im Endprodukt enthalten sind, auch ausgewiesen werden müssen. So müssen beispielsweise beim Brot, nur wenn es Verpackt ist die Zusatzstoff Gruppen angegeben werden. Bei losen Brot gibt es hingegen keine Deklarationspflicht. Genauso wie es nicht Ausgewiesen werden muss, was schon im Mehl ist. 

Aber es sind nicht nur Zusatzstoffe, die in den Endprodukten Enthalten sind. Sondern auch Verpackungen können Stoffe an die Produkte abgeben. Die Berühmten Weichmacher in der Plastik, davon hat denke ich schon jeder gehört. Nicht umsonst, steht auf immer mehr Verpackungen das sie „BPA frei“ sind. 

Daher habe ich angefangen und alle Plastikverpackungen, nach und nach doch Glas oder Edelstahl Produkte zu ersetzen. Beim Einkauf, verzichte ich beispielsweise auf die Plastiktüte, beim losen Obst und Gemüse. Die brauch man nun wirklich, in den meisten fällen nicht.

Jede Plastikverpackung, auf die ihr verzichtet tut euch und der Umwelt gut. Also schaut mal ob, ihr wirklich eine Verpackung benötigt. Wenn ja, ob ihr nicht eine alternative zur Plastik findet.

selbstgemacht sieht anders aus

Wenn ihr anfangt selbst zu Kochen und zu Backen. Dann werden eure Gericht nicht nur anders Schmecken, sondern auch anders Aussehen, als die Fertiggerichte oder die Fotos in euren Kochbüchern oder Magazinen. Das liegt ganz einfach daran, das ihr auf die Zusätze verzichtet. Und die meisten Gerichte, die für Bücher und Magazine hergerichtet werden. Können nicht mehr gegessen werden, sie sind für das Fotooptimiert. Mit allem was die Trickkiste und der Baumarkt so hergibt. Also euer Selbstgebackenes Vollkornbrot, ist nicht so schön dunkel braun wie das vom Bäcker. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, das ihr kein Malz verwendet habt. Daher fehlt dann auch die süße Geschmacksnote, aber es ist gesünder. 

Angerichtetes Sandwich mit Eiern, Awokado und Spinat
Quelle Photo by
Joseph Gonzalez on Unsplash

Oder die Tomatensoße ist flüssiger, als das was ihr gewohnt seit. Dann liegt es auch daran, das ihr auf Zusatzstoffe verzichtet, die die Soße eindicken. Auch hat jede Tomatensorte ihren ganz eigenen Geschmack. Daher kommen dann auch jedesmal, andere Geschmacksnoten durch, wenn ihr eure Soße kocht.

Wenn ihr gerade mit dem Kochen und Backen beginnt, dann wird sich das alles auch noch mit der Zeit Entwickeln. Ihr bekommt ein Gefühl, für das was euch Schmeckt. Wieviel Gewürz an eine Soße muss, damit sie euch schmeckt und auch das Aussehen wird sich verändern. Wenn ihr das wollt, weil auch beim Kochen und Backen, macht Übung den Meister.

was bringt dir das ganze

Es gibt unterschiedliche Ansichten, was es einem bringt. Wenn man weis was im Essen streckt. Ich selbst habe festgestellt, das sich mein Hautbild verbessert hat. Ausserdem habe ich keine Heißhunger Attacken mehr und ich fühle mich einfach Wohler.

Es ist aber eine rein Subjektive Erfahrung, jeder muss für sich entscheiden. Ob es den „Aufwand“ wert ist. Ich kann nur sagen, für mich hat es sich gelohnt. Es ist vielleicht auf ein bisschen unfair, zu sagen. Da ich gern Koche und ich daher keine Berührungsängste mit diesem Bereich hatte. Es macht mir Spass in der Küche zu experimentieren. Ich kann es wirklich nur jedem Empfehlen, es mal zu Probieren.

kochen ist easy

Wenn du erstmal deine Lebensmittel eingekauft hast. Dann kommt für dich der beste Teil, nämlich dann geht es ans Kochen. 

Davor braucht man keine Angst haben, Kochen ist keine Atomphysik. Alles was du brauchst, ist ein scharfes Messer, einen Löffel, eine Pfanne und einen Topf mit Deckel, ggf. noch eine Schüssel. Mit diesen 5 Gegenständen und etwas Inspiration, kannst du ziemlich viele leckere Gerichte zubereiten. 

Am Anfang, wird es für dich am Einfachsten sein. Wenn du dir ein Rezept raussuchst und das dann genau nachkochst. Das macht es einfacher, aber mit der Zeit, wirst du ein Gefühl für deine Geschmack bekommen. Wenn es soweit ist, dann wirst du einfach dein eigenes ding machen. Dann wirst du auch beginnen deine eigenen Gerichte zu kreieren. 

Meist beginnt es damit, das man bei Rezepten aufhört, die Mengenangaben genau zu beachten. Oder auch die Zutatenliste, mit Zutaten ergänzt, von denen man glaubt das sie gut passen. 

Ein Tip, wenn du dir Gerichte wie Chili, Tomatensoße oder Eintöpfe kochst und ein Gefrierfach hast. Dann koche immer gleich für mehrere Tage und Frier es ein. So hast du immer was im Gefrierfach, wenn es mal schnell gehen muss.

Wenn du gern zum Frühstück Marmelade auf den Brot ist, dann kannst du auch die sehr gut selbst machen. Hier hast du auch gleich ein gutes Geschenk, für dein Mutter oder Oma. Die freuen sich bestimmt!

carpe diem

Chris

2 Interessante Bücher die zum Thema passen.

Jillian Micheals – Schlank & satt mit der Kraft der Hormone: Einfach abnehmen in drei Schritten (*)

Achim Sam – Clean your life (*)

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>> Beitragsbild: Photo by ja ma on Unsplash

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